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Geschichte der Rosen
Vor rund 150 Jahren gab es weder gelbe, orange- oder kupferfarbige Rosen. Jeder, der an Rosen dachte, dachte an Weiß, Rosa oder Rot oder an unterschiedliche Schattierungen dieser Farben. Es gab verschiedene Blütenformen, von flachen Rosetten bis hin zu dichten Kugeln. Besonders ungewöhnlich waren „geviertelte“ Blüten, bei denen die Blüten in vier Teile geteilt erschienen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Rose ‘Mme Hardy’. Es gab aber auch kleine Pompom- und außergewöhnlich große schalenförmige Blüten. Viele Arten änderten während der Blüte ihre Farbe. Heute gibt es wieder ein großes Interesse an gestreiften oder geflammten Blüten: ‘Versicolor’, auch ‘Rosa Mundi’ genannt, ist ein gutes Beispiel. All die einmal populären historischen Rosen haben eines gemeinsam: einen großartigen Duft, süß oder würzig.

Die „Englischen“ Rosen

Es war der berühmte David Austin, der es im letzten Jahrhundert zustande brachte, viele Merkmale der „alten“ Rosen in „neue“ Rosen zu kreuzen. Das Ergebnis war eine großartige Serie sehr unterschiedlicher Rosen mit einer großen Zahl der „alten“ Eigenschaften, aber so robust wie die neuen Sorten.

Entstehung der Rosen

Rosen werden seit mindestens 5000 Jahren kultiviert. Es begann vermutlich im Indus-Tal oder in China. Wie dem auch sei: Die antiken Perser gewannen aus den Blütenblättern Rosenöl und die ältesten chinesischen Bücher berichteten bereits über Rosen. Die Griechen brachten die persischen Rosen zu den Römern, welche daraufhin regelrecht in Rosen vernarrt waren und diese leidenschaftlich kultivierten. So stammen die ältesten europäischen Rosen aus dieser Epoche. Später bekam der Anbau von Rosen neue Impulse, als europäische Kreuzritter während der Kreuzzüge weitere Rosen entdeckten und sie mit nach Hause nahmen. Daraus folgte, dass schon im 13. Jahrhundert in der Nähe von Paris Rosenöl hergestellt wurde.