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Verschiedene Koniferen
Es gibt zwei Gruppen von „echten“ Koniferen: Die eine umfasst Sträucher und Bäume mit Nadeln und die andere solche mit schuppenförmigen Blättern. Dazwischen steht z.B. der Virginische Wacholder Juniperus virginiana, der als junge Pflanze Nadeln trägt und als älteres Exemplar Schuppen. Auch der Fächerblattbaum Ginkgo biloba gehört zu den Koniferen. Er ist eine botanische Rarität, weil er auch typische Charakteristika von Laubbäumen zeigt. Lärchen Larix sind wie der Ginkgo sommergrüne Koniferen, verbreitet ist vor allem die Europäische Lärche Larix decidua

Ginkgo

Der Fächerblattbaum Ginkgo ist ein außergewöhnlicher Baum und wirkt fast wie eine Kreuzung aus Farnen und höheren Pflanzen. Seine prächtigen Blätter erinnern in ihrer Form an Entenfüße und verfärben sich zu einem wunderschönen hellen Gelb, bevor sie im Herbst abgeworfen werfen. Schauen Sie sich einmal ein Ginkgo-„Blatt“ genau an: Die Blattnerven verlaufen parallel wie bei Nadelbäumen, nicht als Netz wie bei Laubbäumen.

Eibe

Die bei uns bekannteste Eibe ist die Gemeine Eibe Taxus baccata. Sie ist in Europa heimisch, aber auch in Nordafrika und dem Iran weit verbreitet. Man weiß von Exemplaren, die älter als 1.500 Jahre sind! Die Eibe ist ideal als Heckenpflanze und sehr schnittverträglich. Auch die Säulen-Eibe T. baccata ‘Fastigiata’ ist den meisten ein Begriff. Diese Eibe ist immer weiblich und bringt rote Scheinfrüchte hervor, wenn ihr eine männliche Pflanze benachbart ist. Achtung: Die Samen sind giftig! Bei uns gibt es viele Sorten, darunter auch goldgelb- oder silbergetönte Eiben, Zwerg- und Trauerformen.