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Ausdünnen

An frostfreien Tagen können alte und tote Zweige von Sträuchern mit Ausnahme von frühlingsblühenden Sträuchern bodennah ausgeschnitten werden. So wird der Strauch zu neuem Wachstum angeregt und die jungen Triebe bekommen mehr Licht und Luft. Efeu zurückschneiden Schneiden Sie alte und lange Efeutriebe einfach zurück. Der Schnitt regt die Pflanze zum Austrieb von jungem und frischem Laub an. Achten Sie außerdem auf Triebe, die bis unters Dach oder in die Fassade klettern und entfernen Sie diese rechtzeitig. Dies gilt genauso für wüchsige Kletterkünstler wie KnöterichFallopia, Glyzine Wisteria, Wilden Wein Parthenocissus und Klettertrompete Campsis.

Obstbäume

Schneiden Sie Ihre Obstgehölze möglichst noch im Februar. Werden diese Bäume später geschnitten, verlieren sie zu viel Saft. Berücksichtigen Sie außerdem, dass ein starker Rückschnitt auch immer kräftige neue Triebe fördert. Gehölze, die Steinfrüchte tragen – wie Kirschen, Pflaumen, Nektarinen, Pfirsiche und Aprikosen – sollten wegen eines möglichen Pilzbefalls erst ab Mai geschnitten werden.

Neue Hecken schneiden

Wenn Sie möchten, dass Ihre frisch gepflanzte Hecke in diesem Frühling schon dichter wird, sollten Sie sie noch im Februar schneiden. Dies gilt besonders für Liguster Ligustrum, Weißdorn Crataegus und Hainbuche Carpinus. Blütenhecken wie beispielsweise Forsythien Forsythia werden am besten nach der Blüte geschnitten.

Wundverschluss

Behandeln Sie große Schnittstellen von Gehölzen mit Wundverschluss, denn das Risiko einer Pilzinfektion ist hoch. Laubabwerfende Bäume und Sträucher sind besonders gefährdet. Sägen Sie die Äste von Nadelgehölzen nie direkt am Stamm ab, sondern lassen Sie immer einen kleinen Aststumpf stehen. Auch beim Schnitt von laubabwerfenden Gehölzen sollte der verdickte Astansatz belassen werden, denn hieraus entwickelt sich das Wundgewebe.